Biodiversität

Bernhard Hänni: Regenerativer Bio-Gemüsebau – Ökosystemintegriert mit minimaler Bodenbearbeitung, dauerbegrünten Fahrspuren und pestizidfrei

Bernhard Hänni ist Dipl. Gemüsegärtnermeister und Bio-Landwirt. Zusammen mit seiner Familie und 16 Mitarbeitenden bewirtschaftet er den elterlichen Hof am Thuner See. Auf dem Hof entwickelte er über Jahre ein eigenes Anbausystem, welches mit dem Förderpreis «Grandprix Bio-Suisse 2015» ausgezeichnet wurde. Die wichtigsten Merkmale sind die minimale Bodenbearbeitung mit dem Geohobel auf konstanten Beeten, dauerbegrünten Fahrspuren und die Kombination des Gemüsebaus mit Agroforst (Tafel-/ Mostobst). Die Bodenfruchtbarkeit sowie der Humusanteil wird durch das Anbausystem, durch systematisch angebaute Gründüngungen sowie eigener Kompostieranlage aufgebaut. Durch die Arbeit mit EM effektive Mikroorganismen, regenerativer Anbauweise, permakultureller Ansätze und eigener Vermarktung in zwei Bio-Stadthofläden ist der Betrieb heute sehr gut aufgestellt. Mit seinem Schaffen will er andere Bauern für eine nachhaltigere Arbeitsweise inspirieren. Gewinner in der Kategorie Biolandwirt beim CeresAward 2021.

„Je weniger man die einzelne Kultur in der Landschaft sieht, desto besser ist die in das Ökosystem integriert“. Anhand dieser Leitsatzes stellt er die Grundlagen seines Anbausystems dar. Die einzelnen Schritte der Kulturführung beginnt er mit der Bodenbearbeitung u.a. mit dem Geohobel und zeigt auf, wie die Schritte von der Gründüngung hin zur dichten Gemüsebepflanzung aussehen. Des Weiteren beschreibt er die Etablierung und Pflege der begrünten Wege. Im Hauptteil des Vortrages geht er auf die fermentative Kompostierung auf seinem Betrieb ein. Hier kombiniert er den fermentativen mit dem aeroben Kompostierungsprozess. Im letzten Teil des Vortrages führt er die vielfältigen Maßnahmen zur Erzeugung der Biodiversität auf seinem Betrieb an.

Das Webinar kostet 9,90 Euro.

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Posted by Yvonne in Biodiversität, Bodenbearbeitung, Gemüsebau, Kompost, Mischkultur

Hubert Stark: Biodiversität bei Pflanzen und beim Mikrobiom. Der Schlüssel für Humusaufbau und Wasserspeicherung

Biobauer in Niederösterreich im Waldviertel, Geschäftsführer bei „Bioschwein Austria Vertriebsgmbh“, Obmann vom Verein „Faire Biogetreide Vermarktung“ und Mitinitiator der „HUMUS Bewegung“ in Österreich. Das Thema Humusaufbau beschäftigt ihn schon seit mehreren Jahrzehnten, seit 2012 arbeitet er auf seinen 60 ha Betrieb nach der „Regenerativen Landwirtschaft“ seine Erfahrungen, speziell im Hinblick auf den Ausgleich der Basensättigung nach Albrecht und das praktische Wissen aus vielen Seminaren gibt er gerne seinen Kollegen weiter.

Für Hubert Stark ist das betriebliche Ziel die größtmögliche Menge an Lebensmittel mit einer hohen inneren Nährstoffdichte und keiner chemischen Belastung zu produzieren. Hierfür ist er mit seinem Betrieb bereits seit Jahrzehnten auf dem Weg. Er beschreibt, wie er mit einer angepassten Fruchtfolge mit Untersaaten eine dauerhafte Begrünung ohne Kleegrasanbau als Ökobetrieb auskommt. Grundlegend sind bei ihm die 5 Schritte der Regenerativen Landwirtschaft nach Dietmar Näser. Weiterhin geht er intensiv auf die Bereiche der Albrecht-Bodenanalyse, des MC-Kompostes, Fermentherstellung, Flächenrotte, Komposttee-Herstellung ein und stellt dies praktisch beim Thema Maisanbau dar.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Biodiversität, Bodenanalyse, Bodenbearbeitung, Fermentation, Flächenrotte, Forstwirtschaft, Gründüngung, Kompost, Komposttee, Mikroorganismen, Überblicksvortrag, Wasser

Agathe & Karl Lingenhel: Vielfalt im Betrieb – Kreisläufe, Altes und Neues, Produktion und Vermarktung

Karl und Agathe Lingenhel geben einen umfassenden Einblick in die Kreisläufe ihres Betriebes. Dabei vereinen sie ökologische, ökonomische und soziale Aspekte in ein ganzheitliches Hofkonzept. Im Vortrag streifen sie die jeweiligen Felder, über die Strom- und Wärmeerzeugung, Kompostwirtschaft im Kreislaufprinzip, den Stallumbau zu einer artgerechteren Tierhaltung, hin zur Förderung der Biodiversität. Weitere Meilensteine in der Hofentwicklung sind der Aufbau einer Hoferlebnisküche, eines Seminarraumes, eines eigenen Biohofladens sowie der Durchführung bauernhofpädagogischer und –therapeutischer Angebote.

Auf dem Betrieb von Agathe und Karl Lingenhel spielt die Kreislaufwirtschaft seit Jahrzehnten eine elementare Rolle. Sie führen ihren Hof seit 1995 gemeinsam und seit 1999 haben sie auf Bio umgestellt. Ihre Überzeugung ist, dass ein gesunder Boden die Grundvoraussetzung für das Wirtschaften im Kreislauf der Natur ist. Dafür fördern sie den Humusaufbau. Die Grundlage dazu liefert die Kompostierung des Festmistes der 24 Original Braunvieh Kühen plus Nachzucht. 30 Hektar Land, die Milchkühe, einige Streuobstbäume alter Sorten und mehrere Bienenkästen gehören zum durchdachten Kreislauf-Betrieb. Aus den Erzeugnissen stellt die Familie Spirituosen und Chutneys sowie Joghurt und verschiedene Käse her. Die Familie Lingenhel hat 2019 den CERES-Award als Biolandwirt des Jahres erhalten.

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Posted by Yvonne in Biodiversität, Tierhaltung

Hans-Christoph Vahle: Die 10 Biotope für die lebendige Vielfalt der Kulturlandschaft

Für Hans-Christoph Vahle ist die Grundlage einer gesunden und vielfältigen Landwirtschaft und Ernährung eine gesunde und vielfältige Pflanzenwelt. Hier spielen die Wildpflanzen in der Wirtschaftslandschaft eine zentrale Rolle. Er beschreibt, dass die traditionelle Landbewirtschaftung Mitte des 19. Jahrhunderts die Größte biologische Vielfalt aufwies und führt an, wie wir daraus lernen können. Im weiteren Verlauf des Webinars geht er sukzessive alle relevanten Biotope unserer Kulturlandschaft (u.a. Acker, Wiese, Weide, Wegrand, Mauer, Teich, Blänke) durch und führt an, was Landwirte tun können, um die Wildpflanzenvielfalt zu fördern.

Hans-Christoph Vahle ist Pflanzensoziologe mit Schwerpunkt auf Kulturlandschafts-Vegetation. Er promovierte über „Grundlagen zum Schutz der Vegetation oligotropher Stillgewässer in Nordwestdeutschland“ und habilitierte mit der „Gestaltbiologie von Pflanzengesellschaften“. Er führte viele pflanzensoziologische Kartierungen in Niedersachsen durch und war später mit Biotopkartierungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen beschäftigt. 2009 gründete er die Akademie für angewandte Vegetationskunde, arbeitete 2013 – 2014 an einem deutschlandweiten Wiesenprojekt mit der Abschluss-Broschüre „Gesundende Landschaften durch artenreiche Mähwiesen“ und leitet seit 2015 einen dreijährigen Ausbildungsgang „Feldbotanik und Pflanzensoziologie“, der jedes Jahr neu startet.

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Posted by Yvonne in Biodiversität, Botanik

Dominik Schreiber: Biodiversität und Bodenaufbau im Obstanbau

Zu Beginn seines Vortrages weist Dominik Schreiber auf die Notwendigkeit eines ganzjährig begrünten Bodens hin. Denn Pflanzen spielen auch eine wichtige Rolle in der Entstehung von Regen und haben somit einen Einfluss auf den kleinen, regionalen Wasserkreislauf. In ihrer Obstbaumschule spielt diese Dauerbegrünung eine vielfältige Rolle. Sie dient der besseren Befahrbarkeit, beugt dem Nachbau vor, erhöht den Erosionsschutz, steuert den Wasserhaushalt und fördert die Nützlinge. All diese Eigenschaften kommen der Erzeugung gesunder Früchte, Bäume und Sträucher zu Gute. Im Weitern Verlauf zeigt Dominik, wie sie in ihrer Dauerkultur das Begrünungsmanagement durchführen und welche Erfahrungen sie über die Jahre gesammelt haben.

Robert und Dominik Schreiber bewirtschaften in Poysdorf, Niederösterreich, einen Obstbau- und Baumschulbetrieb mit Schwerpunkt Steinobst. Neben der für den Betrieb besonders wichtigen Marille (Aprikose), welche auch über den LEH vermarktet wird, gibt es mit den verschiedensten Obstarten eine intensive Direktvermarktung. Seit 10 Jahren wird nach Grundsätzen der regenerativen Landwirtschaft produziert. Dazu gehören vor allem vielfältige Begrünungen, die eigene Kompostierung, der Einsatz von Pflanzenkohle, Baumstreifenabdeckungen und reduzierter Pflanzenschutz.

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Posted by Yvonne in Biodiversität, Gründüngung, Obstbau, Wasser