Ackerbau

Lukas Kohl: Biologische Bodengare – Wie verbessere ich meine Bodenstruktur und damit das Wasseraufnahme und -haltevermögen

Lukas Kohl ist aufgewachsen auf einem Betrieb mit Milchkühen und Ackerbau in Nordhessen, der mittlerweile seit über 30 Jahren biologisch wirtschaftet. Nach einem dualen Bachelorstudium an der Universität Kassel in ökologischer Landwirtschaft, absolvierte er anschließend an der Boku Wien ein Studium in Ökolandwirtschaft und Agrarökologie mit dem Abschluss zum Diplom Agraringengieur. Seit dem arbeitet er als Landwirt auf dem elterlichen Betrieb und initiierte das EIP-Agri Projekt Humuvation (Humusaufbau durch alternative Anbaustrategien - www.humuvation.de/), in dem er nun als Doktorand an der Uni Gießen tätig ist. Außerdem analysiert er als Dienstleister Bodenproben auf ihre Nährstoffverhältnisse (www.bodenbalance.de).

Für Lucas Kohl bildet die biologische Bodengare den optimalen Zustand, wo Physik, Chemie und Biologie des Bodens in einem Zustand sind, wo ein gesundes Pflanzenwachstum ermöglicht wird. Zu Beginn zeigt er auf, dass die Wasseraufnahmefähigkeit eines Bodens sowohl von der Bodenstruktur im Boden als auch von der Oberflächenbeschaffenheit des Bodens abhängt. Im Hauptteil seines Vortrages berichtet er von den bodenaufbauenden Maßnahmen seines Betriebes, welche in den Bereichen ökologischer Landbau, Nährstoffgleichgewichte, Pflanzenkohle, ganzjähriger Begrünung und minimaler Bodenbearbeitung liegen. Im zweiten Teil seines Vortrages beschreibt er das aktuell laufende Forschungsprojekt „Humuvation“, bei dem u.a. die Potentiale von Pflanzenkohle zur Erzeugung einer biologischen Bodengare erforscht werden.

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Posted by Manuel in Ackerbau, Bodenanalyse, Bodenbearbeitung, Bodenchemie, Pflanzenkohle, Wasser

Christoph Felgentreu: Ackerbauliche Methoden zur Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit der Böden

Studium der Pflanzenproduktion und Zusatzstudium zum Fachingenieur für Futterproduktion an der HU Berlin. Von 1990 bis 2013 Leiter der Betriebsstätte Deutsche Saatveredelung AG in Bückwitz, seit 2010 Produktmanager für Zwischenfrüchte und Bodenfruchtbarkeit. Aktuelle Fragen der Landwirte wurden am Standort Bückwitz aufgegriffen und versucht auf 2,5 ha Versuchsfläche zu beantworten. Schwerpunkte der Forschung waren die Pflanzenernährung, Bodenbiologie sowie die Entwicklung von Pflanzenbausystemen. Dies geschah praxisnah und unter Beachtung wissenschaftlicher Ansprüche. Seit Januar 2020 Mitglied im Vorstand der Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V..

Christophs These lautet: Jeder Tropfen Wasser muss in der Landschaft bleiben! Am Anfang seiner Präsentation zeigt er auf, welchen großen negativen Einfluss die Winderosion auf die Bodenfruchtbarkeit hat. Hier geht er konkret auf landwirtschaftliche Maßnahmen ein, welche die Winderosion bremsen und Wasser speichern können. Darunter Hecken, Agroforstelemente und Zwischenfrüchte. Im Hauptteil geht er auf die besondere Rolle des Bodens als Infiltrations-, Wasser- und Nährstoffspeicher ein und er führt aus, was Bedingungen notwendig sind, damit der Boden diese Funktionen ermöglichen kann bzw. welche Bedingungen diese hemmen.

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Posted by Manuel in Ackerbau, Bodenanalyse, Bodenchemie, Wasser, Zwischenfrüchte

Stephan Junge: Das Transfermulchsystem im Kartoffelanbau als Pflanzenschutz- und Klimawandelanpassungstrategie

Stephan Junge wuchs in einer kleinen Zierpflanzengärtnerei in Ostsachsen auf. Über Umwege kam er zum Studium Ökolandbau und Vermarktung in Eberswalde, später Ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Kassel. Seit 2010 arbeitet er im Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz zu den Themen reduzierte Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte und Transfermulch im Kartoffelbau. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter leitet er seit 2016 Versuche zum Thema regenerativer Landwirtschaft mit den Forschungsschwerpunkten Klimawandelanpassung, Nährstoffversorgung, Boden- und Pflanzenschutz. „Eine Pflanzenschutzforschung im aufbauenden, regenerativen Sinne untersucht vor allem die Entstehung von Pflanzengesundheit, weniger die Bekämpfung von Schaderregern.“

Zu Beginn seines Vortrages geht Stephan Junge auf die aktuellen und zukünftigen klimatischen Herausforderungen für den Kartoffelanbau ein. Er zeigt auf, welche Rolle Pflanzen zum Bodenaufbau über den „flüssigen Kohlenstoffkreislauf“ spielen können. Eine Möglichkeit diesen Effekt für den Kartoffelanbau zu nutzen, sei einerseits der Zwischenfruchtanbau und reduzierte Bodenbearbeitung und andererseits das Transfermulchsystem. Bei allen drei Maßnahmen führt er die Vor- und Nachteile an. Im Hauptteil seines Vortrages geht er auf die mehrjährigen Versuche zum Transfermulchsystem im Kartoffelanbau der Universität Witzenhausen ein.

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Posted by Manuel in Ackerbau, Mulchgemüse, Zwischenfrüchte

Alfred Grand: Was wir sonst noch über Regenwürmer wissen sollten!

Sehr lebendig beschreibt Alfred Grand seine Begeisterung am Regenwurm und seinen Leistungen. Zu Beginn geht er auf die Verbreitung, Vielfalt und die Anatomie ein. Im Anschluss beschreibt er den Lebensraum der Regenwürmer im Boden. Hier zeigt er auf, wie die Regenwürmer in wie vielen Bereichen die Regenwürmer durch ihre Tätigkeit des Grabens, Düngens und Belebens förderlich für eine gesunde Boden/Pflanze-Sphäre sind. Auch führt er aktuelle wissenschaftliche Forschungen an. Gegen Ende gibt es praktische Tipps, wie Landwirte ihre Regenwürmer fördern können.

Alfred Grand ist Biobauer und Unternehmer. Der mit den Regenwürmern ;-)! Die VERMIGRAND Naturprodukte GmbH produziert Regenwurmhumus und torffreie Bioerden. Die GRAND FARM ist Österreichs erster Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Auf 90 Hektar Fläche wird auf dem seit 2006 biologisch produzierendem Betrieb Forschung zu den Schwerpunkten Bodengesundheit, Agroforst und Market Gardening betrieben. Alfred Grand widmet seine Zeit seit über 20 Jahren den Regenwürmern. Die GRAND FARM ist Teil des Global Lighthouse Farming Networks der Universität Wageningen (NL). Als Mitglied des Mission Board für Bodengesundheit und Nahrungsmittel berät er die EU-Kommission, er ist im Vorstand der Regenerative Organic Alliance und Konsortiumsmitglied des EU-Horizon2020 Projekts Best4Soil sowie des Erasmus+ Projekts trAEce. Für die European Innovation Partnership for Agriculture (EIP-Agri) ist Alfred Grand in drei Fokusgruppen, sowie in drei operationellen Gruppen aktiv.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Regenwürmer

Phillip Krainbring: Offenheit als System: durch das Verständnis der Natur und über innovative Methoden zu reduziertem Einsatz chemischen Pflanzenschutz

Zu Beginn beschreibt Phillip Krainbring seinen Werdegang als Landwirt und was ihn dazu inspirierte „sich zu öffnen“. Er beschreibt die Wirkung von Mikroorganismen für eine bessere Boden- und Pflanzengesundheit und verweist auf selbstangelegte Versuche. Im zweiten Teil seines Vortrages geht er auf das Thema Saatgutbehandlung ein. Er skizziert dabei eigene versuche mit Saatgut, welches mit Mikroorganismen gebeizt wurde und mit Elektronen behandelt wurde. Gegen Ende des Vortrages zeigt er noch weitere Felder auf, bei denen er offen experimentiert, wie zum Beispiel Zwischenfrüchte oder angepasste Spritztechnik.

Phillip Krainbring hat eine landwirtschaftliche Ausbildung und Studium mit Masterabschluss in Kiel. Seit 2016 managt er rund 440 ha Marktfrüchte-Betrieb in Sachsen-Anhalt. Als Verwalter lockert er die Fruchtfolge auf, sorgt für optimale Sortenwahl, wählt die richtigen Aufwandmengen und nutzt moderne Biologicals. Der 33-Jährige verwendet das Beste aus konventionell und bio. Bei Getreide und Mais setzt er auf elektronenbehandeltes Saatgut und Präparate mit Mikroorganismen. So verzichtet er immer öfters auf chemische Mittel und mineralische Dünger. Sein Ziel: 30 bis 50 Prozent weniger Stickstoff, nur noch die Hälfte an Fungiziden und Insektiziden sowie null Wachstumsregler. Außerdem ist der Junglandwirt als Blogger auf Instagram, Facebook und von seiner Seite erklaerbauer.de sehr weit bekannt. Phillip Krainbring hat 2019 den CERES-Award als Ackerbauer des Jahres erhalten.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Bodenbearbeitung, Mikroorganismen, Saatgutbehandlung, Zwischenfrüchte

Gerhard Weißhäupl: „Immergrün“ und deren Flächenrotte

Zu Beginn gibt Gerhard Weißhäupl einen Einblick in die Entwicklungsschritte seines Betriebes. Hierbei zeigt er auf, dass das Thema der Flächenrotte einer von rund dreizehn ineinandergreifenden Maßnahmen einer aufbauenden Landwirtschaft auf seinem Betrieb darstellt. Im Hauptteil des Vortrages stellt er die Flächenrotte mit allen notwendigen Arbeitsschritten vor. Hier geht er auf die Rolle der Mikroorganismen, die Kompostteeherstellung, die Direktsaat, den Zwischenfruchtanbau, die Etablierung von Untersaaten und den Maschineneinsatz bei der Flächenrotte detailliert ein.

Gerhard Weißhäupl bewirtschaftet seit mehreren Generationen den Familien-Hof in Haibach ob der Donau in Oberösterreich, seit 2003 biologisch. Zum Betrieb gehören 35 Hektar Ackerland, 10 Hektar Grünland und 1.600 Legehennen. Gerhard Weißhäupl ist mit seinem Unternehmen VORTEX Energie GmbH einer der Pioniere der Regenerativen Landwirtschaft. Neben Komposttee-Maschinen, die er zusammen mit Ingrid Hörner entwickelt hat, baut er auch Ackerfräsen in Zusammenarbeit mit Dietmar Näser und Friedrich Wenz.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Bodenbearbeitung, Direktsaat, Flächenrotte, Komposttee, Untersaaten, Zwischenfrüchte

Georg Doppler: Resilienz durch Vielfalt – Entwicklungsgeschichte eines Hoforganismus

Georg Doppler gibt zu Beginn einen Überblick über seinen Betrieb und die Ausgangssituation seit 1995. Für ihn spielt die Integration von Tieren in den Hoforganismus eine wichtige Rolle. Weiterhin bildet eine ökonomische Selbstständigkeit die notwendigen Freiheiten für Entwicklung. Hier skizziert er seine Form der Direktvermarktung auf dem Hof. Darauf aufbauend beschreibt er, wie die Umsetzung von regenerativen Maßnahmen auch zu einer besseren Wirtschaftlichkeit führen können. Im Hauptteil geht er auf seine Erkenntnisse zur Fruchtfolge und die Umsetzung der Direktsaat im Ökolandbau ein. Hier beschreibt er detailliert und eindrucksvoll seine Erfahrungen mit den diversen Maschinen und wie diese in der Praxis anzuwenden sind, damit eine Direktsaat im Ökolandbau gelingen kann.

Georg Doppler bewirtschaftet seit 1995 gemeinsam mit seiner Frau Astrid das Mairgut in Parzham in Oberösterreich. Seit der Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise im Jahr 1998 wurde der Betrieb laufend weiterentwickelt zu einem vielfältigen „Gesamtsystem“. Die Weidehaltung von Rindern, Pferden, Schweinen und Geflügel auf Dauergrünland aber vor allem auch im Rahmen der Ackerfruchtfolge stehen dabei im Mittelpunkt. Am Acker wird möglichst durchgehende Bedeckung bei maximaler Diversität der Haupt- und Zwischenfrüchte jeweils in Gemengen angestrebt. Vielfältige Gehölzstreifen umrahmen und schützen die Felder. Die Bearbeitung der Flächen erfolgt seit nunmehr 20 Jahren ohne Pflug und bereits seit 15 Jahren kommen verschiedene Direktsaatverfahren auf bis zu einem Drittel der Fläche zum Einsatz.

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Christian Nettelnstroth: Auch die Gesundheit der Tiere im Stall beginnt im Boden

Christian Nettelnstroth beschreibt seinen Weg zu mehr Tierwohl und einer besseren Boden- und Pflanzengesundheit anhand einiger Schlüsselaspekte seiner betriebswirtschaftlichen Planung, wie Tierarztkosten, Ausgaben für Pflanzenschutz und Dünger sowie im Verhältnis zur Futterverwertung seiner Tiere. Dieses Monitoring ermöglichte ihm, seinen Weg zu gehen und Ursache-Wirkungsketten nachvollziehen zu können. Durch die Förderung der Tiergesundheit und der Boden- und Pflanzengesundheit zeigt er, wie sukzessive die Ausgaben in Summe geringer wurden. Maßnahmen waren u.a. Güllebehandlung, Mykorrhiza, Blattspritzungen, Geohobel, Wasseraktivierung und weitere. Eindrücklich schildert er seinen Weg, wie er im Vertrauen das Richtige zu tun, vom Einzelkämpfer hin zum Vorbild für eine ganze Region wurde.

Christian Nettelnstroth ist staatlich geprüfter Landwirt. Er bewirtschaftet einen konventionellen Betrieb mit 93 ha Ackerbau, 360 Sauen und 1000 Mastplätzen. Seit ca. 2011 hat er sich auf den Weg gemacht wieder gesünderes Futter zu erzeugen um gesündere Tiere zu erhalten. Dabei musste er feststellen, dass die Gesundheit der Tiere (und auch von uns Menschen) im Boden beginnt. Um dies zu erreichen, wertet er z.B. seine Gülle auf, setzt gute und vielfältige Zwischenfrüchte (auch Sommerzwischenfrüchte) ein und experimentiert mit Untersaaten. Die Bodenbearbeitung geht in Richtung minimale Bodenbearbeitung, wozu er seit 2018 den Geohobel benutzt. Diese Veränderungen bewirkten, dass er mittlerweile nur noch 1/4 der Tierarztkosten und nur noch ca. 50 % der Kosten für Pflanzenschutz hat. Sein Ziel ist es, den Humusanteil möglichst schnell zu steigern um noch besser für Trockenperioden gerüstet zu sein.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Güllebehandlung, Komposttee, Mykorrhiza, Tierhaltung

Ulrich Hampl: Erfahrungen aus dem Bodenfruchtbarkeitsfonds. Was sagen und v.a. machen die Landwirte?

Zu Beginn stellt Ulrich Hampl die Arbeit des Bodenfruchtbarkeit-Fonds und speziell seine beratende Tätigkeit darin vor. Der Fonds bietet für Landwirte Freiraum zum Experimentieren durch fachliche Begleitung, Fortbildung, Vernetzung und finanzieller Unterstützung an. Er stellt die von den teilnehmenden Landwirten ausgewählten Maßnahmen zur Bodenentwicklung vor und beschreibt die Ergebnisse der ersten Projektlaufzeit. Im zweiten Teil beschreibt Ulrich Hampl ackerbauliche Grundlagen und Maßnahmen zur Bodenentwicklung und gibt einen Einblick in seine Jahrzehnte langen Erfahrungsschatz. Abschließend zeigt er einige Maschinen zur nichtwendenden Lockerung der Unterkrume und geht auf Erfahrungen ein.

Ulrich Hampl ist Münchner Kindl und durch ein Landwirtschaftsstudium und Praxis zum absoluten Land-Ei geworden. Er hat 29 Jahre für die Stiftung Ökologie & Landbau in den Bereichen Beratung, Forschung, Erwachsenenbildung, Aufbau und Leitung des Seminarbauernhofs und Bauernhofkindergartens Gut Hohenberg, und als Bauernhofpädagoge gearbeitet. Jetzt ist er als Bauern- und Bodenbegleiter im Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio Stiftung Schweiz rund um den Bodensee tätig, als Demeter-Berater unterwegs und begeisterter Bienenhalter.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Bodenanalyse, Bodenbearbeitung

Armin Meitzler: Mit Vielfalt zum Erfolg – auch bei Trockenstress!

Armin Meitzler gibt einen guten Überblick über die vielfältigen Maßnahmen, welche er auf seinem Betrieb auf dem Weg zu einer regenerativen Landwirtschaft umsetzt. Die vielfältige Fruchtfolge bildet dabei ein wichtiges Element. Er beschreibt die verwendeten Zwischenfrüchte und geht dabei auf die jeweilige Funktion ein, welche die Zwischenfrüchte im Boden erfüllen. Dabei geht er nicht nach einem festgelegten Rotationsplan vor, sondern integriert Beobachtung und Analyse in den Fruchtfolgeplan. Weiterhin beschreibt er seine Erfahrungen mit dem Konzept der „grünen Brücke“ von Näser/Wenz und wie er einzelne Elemente davon (u.a. Fermente, Komposttee, Pflanzenkohle) auf seinem Betrieb anwendet. Er zeigt sehr anschaulich die Umsetzung und die Resultate dieser Maßnahmen auf seinem Betrieb.

Armin Meitzler bewirtschaftet mit seiner Familie einen 250ha großen Betrieb (incl 24ha Weinbau) in Rheinhessen, seit 2012 als Bioland. Ihre Stärke ist die vielfältige Fruchtfolge mit jährlich ca 18-20 Kulturen. Seit 2014 sind sie Leitbetrieb für Rheinland-Pfalz im ökologischen Landbau, und Demonstrationsbetrieb im Sojaanbau für Rheinland-Pfalz. 2016 lernten sie das System der regenerativen Landwirtschaft von Friedrich Wenz und Dietmar Nässer kennen. Seit dem arbeiten sie zusätzlich regenerativ und sind auch Seminarbetrieb für die Bodenkurse der Grüne Brücke. Seit 2017 Mitglied Bundesfachausschuss für Landwirtschaft im Biolandverband; Gründungsmitglieder der Stiftung »Lebensraum. Mensch. Boden. Wasser. Luft«. Gründung der Vermarktungsgenossenschaft Bio-Familie-Rheinhessen eG.

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Posted by Yvonne in Ackerbau, Fruchtfolge, Komposttee, Pflanzenkohle, Zwischenfrüchte